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NameEintrag
CaroGeschrieben am: Di 25 Nov 2008 15:23:15 CET
Malte du hast Recht und wir wissen auch dass es ein ungünstiger Termin ist, aber da die Waldweihnacht an die Aufnahme gekoppelt ist und Sara Nill als Stammesteam und Sippenleiterin der Schneeleoparden zusammen mit 2 Sipplingen am Samstag wegfährt, gestaltet sich die Terminauswahl etwas schwieriger.So fanden wir den 19.12 noch besser als das vorherige Wochenende...
Malte JerickeGeschrieben am: Di 25 Nov 2008 15:10:38 CET
Also ich denke der Termin für die Waldweihnacht ist nicht sehr glücklich. Viele auwärtige, ehemals aktive Stammesmitglieder müssen am Freitag noch arbeiten (Ja auch ich, aber ich denke ich bin bei weitem nicht der einzige) und kommen deshlab erst am Wochenende nach Reutlingen. 
Aber gerade für Ehemalige ist die Waldweihnacht wichtig und schön. Man kann alte Freunde wieder treffen und neue Stammesmitglieder kennen lernen. Für viele auwärtige Stammesmitglieder ist die Waldweihnacht die einzige Aktion, an der man noch teilnehmen kann, weil man sonst nie in Reutlingen weilt. 
Deshalb bitte ich den Stammesrat den Termin nochmals zu überdenken und ihn wenn irgend möglich zu ändern!!! 
Es ist ja noch genug Zeit bis Weihnachten. Der 21.-23.12 wäre denke ich besser.
Geschrieben am: Di 25 Nov 2008 12:47:04 CET
jaja chatten im logbuch is schon toll ne :grin
CaroGeschrieben am: Di 25 Nov 2008 08:10:42 CET
Die Waldweihnacht wird dieses Jahr , zusammen mit der Aufnahme der Schneeleoparden zum roten Halstuch auf den Freiteag,den 19.12 fallen.Alles Weitere folgt mit der Einladung.
Malte JerickeGeschrieben am: Mo 24 Nov 2008 20:28:21 CET
ich wette dagegen!!!
Susa SchmeelGeschrieben am: Mo 24 Nov 2008 16:51:19 CET
würd ich nich gegen wetten... 
wirklich abartig guter Eintrag!!! 
So wahr, dass es weh tut.Ich könnte kotzen vor ratlos-sein.
LeoGeschrieben am: Mo 24 Nov 2008 11:28:30 CET
wette 10 zu 1 dasses der pablo war ;) aber hammer guter eintrag find ich!!!
Berni
aus der Negelerstr.
Geschrieben am: Mo 24 Nov 2008 11:06:58 CET
Inder Kürze liegt die Würze !!! :roll :roll :roll
MalteGeschrieben am: So 23 Nov 2008 21:21:07 CET
Wer hat das denn hier reingestellt??
Geschrieben am: So 23 Nov 2008 21:07:19 CET
Es ist Hass, der in mir aufsteigt. Tiefer bitterer Hass, der von so weit unten kommt, dass der Grund nur schemenhaft sichtbar ist. Er kommt hoch, wenn ich in diesen Tagen über die Verlängerung der AKW-Laufzeiten lese, wenn die Frage laut wird, wie man die Automobilbranche mit Milliarden retten kann, während die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird, wenn die größte Sorge der Politiker ist, dass die Lobbyisten sie aus ihren Sätteln heben. 
 
Was läuft falsch, wenn in diesem Land, das angeblich demokratisch regiert wird, ein paar herkommen und ihren Willen durchbringen – mit Geld. Geld regiert die Welt, ein alter Spruch. Aber müsste er nicht viel eher lauten: die Gier regiert die Welt? – Die Gier, mehr Geld zu haben als der Andere, mehr Macht, besseres Gehalt, größeres Haus, protzigere Karre, bessere Noten, besseres Abi und besseren Uniabschluss, mehr Freunde, billigeres Benzin – ist es nicht die Gier, die unsere Welt regiert? 
 
Er tut weh, der Hass, er lähmt mich, wie so viele andere auch. Lieber gehen sie Schoppen, wie es die Medien ihnen befehlen. Lieber zehn h&m-Klamotten gekauft, als ein AKW gestoppt. Das neue Handy: ja. Aber wenn es darum geht, die Rohstoffausbeute zu stoppen, die betrieben wird, um ein solches Handy herzustellen, dann wollen sie nichts gewusst haben, sie ducken sich und stecken sich ihre Kopfhörer in ihre Schädel. Sie brauchen einen neuen Schreibblock für die Uni, aber weil der aus Recycling-Papier ein Euro teurer ist, wird lieber der aus chlorgebleichtem Papier genommen. Lieber die Aldi-„Bio“-Schokolade, als die Fairtrade. Lieber von Papa zur Schule gefahren werden, als bei minus zehn Grad mit dem Fahrrad zu fahren, während man sich über schmelzende Polkappen ärgert. 
 
Ich frage mich, pennen hier alle, oder gibt es einfach niemanden, den das stört. Ich meine dieses System, das einem vorgibt, wie man zu leben hat. Du hast deine Schule fertig zu machen, nur Abi – alles andere ist scheiße – dann höchstens ein Jahr und dann musst du studieren. So schnell als möglich berufstätig werden, dass du so schnell als möglich Profit bringst. Arbeiten, bis du krankenhausreif bist und dann vorm Fernseher die spärliche Rennte auf vespern. 
 
Verlasst ihr die Welt besser, als ihr sie vorgefunden habt? 
 
 
 
 
Auch der Hammer: 
taz vom 23.11.2008: „Die Falschaussage“ 
„Eine Abgeordnete wird wegen Beamtenbeleidigung angezeigt und verurteilt. 25 Jahre später gesteht ein Polizist: "Wir haben gelogen". Er erinnert sich. 
`Es war der letzte Höhepunkt des Kalten Krieges. Am 23. November 1983 beschloss die Bundesregierung, die Pershing-II-Rakete für die Amerikaner aufzustellen. Die Debatte im Bundestag tobte bis tief in die Nacht, während draußen die Friedensbewegung demonstrierte. Um Störungen zu verhindern, waren mehrere tausend Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet in Bonn zusammengezogen worden.  
Ich war 18 und gehörte zu einer Polizeieinheit aus Nordrhein-Westfalen. Wir hatten die Aufgabe, die eingezäunte Bannmeile zu bewachen. Nur Personen, die einen Bundestagsausweis hatten, sollten wir einlassen.  
Es war dunkel und furchtbar kalt. Politisch hat mich diese ganze Pershing-Debatte überhaupt nicht interessiert. Hauptsache, die Russen kommen nicht, war die Haltung im Kollegenkreis. Bei Minus zehn Grad konnten wir uns was Besseres vorstellen, als uns vor dem Parlament die Beine in den Bauch zu stehen. ,Ausgerechnet jetzt muss diese linke Brut demonstrieren', schimpften meine Vorgesetzten. Die Grünen waren damals gerade in den Bundestag eingezogen. So, wie sie sich aufführten, mochte sie keiner von uns. Denen haben wir diesen verdammten Einsatz zu verdanken, stand für uns fest.  
Zusammen mit einem Kollegen, der auch noch sehr jung war, war ich an einem Seiteneingang eingesetzt. Wir waren gereizt. Nicht mal aufwärmen konnten wir uns. Da kam die grüne Bundestagsabgeordnete Gabriele Gottwald mit einem Begleiter. Frau Gottwald hatte einen Bundestagsausweis, der Mann nicht. ,Sie dürfen rein, er nicht', habe ich zu Frau Gottwald gesagt. Mein Kollege war ein stiller Typ. Ich war der Wortführer. Der Mann gehöre auch zur Fraktion, hat Frau Gottwald argumentiert. Wir sollten sie gefälligst passieren lassen. Das Gespräch wurde lauter. ,Ich mache mich hier zum Affen. Ich muss mich doch nicht von solchen Leuten verscheißern lassen', rief sie schließlich empört. Aber mein Kollege und ich haben uns so aufgebaut, dass der Mann nicht durch konnte. Irgendwann habe ich über Funk Verstärkung angefordert. Die traf in Person des Zugführers und des Hundertschaftsführers ein. Da sind Frau Gottwald und der Mann wutentbrannt abgehauen.  
Auf Frage des Zugführers, wer das war, habe ich gesagt: ,Das war die Abgeordnete Gottwald. Sie hat geschimpft wie ein Rohrspatz.' Wir haben die Namen notiert. Damit war die Sache für mich erst mal erledigt.  
Drei Tage später rief mich mein Vorgesetzter, der Hundertschaftsführer, ins Büro. Er habe in meinem Namen gegen die grüne Bundestagsabgeordnete Gottwald Anzeige erstattet. ,Wir müssen uns nicht von solchen Leuten als Idioten, Affen und Scheißer beschimpfen lassen', erklärte er mir. Daraufhin ich: ,Das hat sie doch gar nicht gesagt.' Er: ,Egal. Wir ziehen das jetzt durch. Ich habe es gehört, ihr Kollege und der Zugführer auch.' Das sind ja Machenschaften, hab ich mir gedacht. Der Zugführer und der Hundertschaftsführer waren bei dem Streit doch gar nicht vor Ort. Aber ich habe nicht widersprochen. Ich war ja erst 18 und mitten in der Ausbildung. Wenn man das Maul aufreißt, ist man schnell weg vom Fenster. Ich hatte den Eindruck, der Hundertschaftsführer wollte mal was erleben. In einer großen Kaserne, wie es die unsere war, kann man sich mit so was profilieren. Sonst wurden wir eher zu Einsätzen wegen Parken in der dritten Reihe gerufen.  
Um ehrlich zu sein: Die Geschichte hat mir gefallen. Ich bin aus der Masse der Auszubildenden rausgetreten. Das erfüllt einen mit Stolz. Die meisten von uns waren politisch Mitte bis rechts eingestellt. Von überall habe ich Schulterklopfen bekommen. Bald war ich bekannt wie ein bunter Hund.  
Der Prozess fand in Bonn statt. Die Anklage lautete auf Beleidigung. Der Zuschauerraum war voll mit Polizisten. Wir waren vier Zeugen. Ich, der Azubi, war der Hauptzeuge. Mir ging ein bisschen die Muffe, weil ich gehört hatte, dass der Ströbele der Verteidiger von Frau Gottwald ist. ,Bei dem müssen Sie aufpassen. Der hat die Baader-Meinhof-Geschichte mit vertreten', hatte mich mein Hundertschaftsführer gewarnt. Aber für den Staatsanwalt und das Gericht war der Fall von Anfang an klar. Ihre Antipathie gegen Frau Gottwald und Herrn Ströbele war deutlich zu spüren. Wenn man dann noch die Kollegen im Publikum flüstern hört: ,Gib Gas!', ,Mach weiter!', wird man, so jung wie ich war, als Zeuge richtig keck. Es war ein abgekartetes Spiel, obwohl der Ströbele sehr eloquent war. Wir vier Zeugen waren uns einig. Frau Gottwald hatte keine Chance.  
Auch die Berufungsverhandlung endete mit einer Verurteilung. Der Polizei als Staatsgewalt wird grundsätzlich geglaubt. Ein Polizist, so die gängige Auffassung, lügt nicht. Schließlich ist er auf das Grundgesetz vereidigt.  
Zum Zeitpunkt des Berufungsprozesses hatte ich eigentlich die Schnauze voll. Aber wenn man einmal eine Falschaussage gemacht hat, kommt man nicht mehr raus - zumal, wenn vier Leute drinhängen. Es herrscht Gruppenzwang. Außerdem war ich kurz zuvor wegen Alkohols am Steuer vom Dienst suspendiert worden. Nach einer Party hatte ich den Fehler begangen, mit 1,35 Promille intus ins Auto zu steigen. Die Trunkenheitsfahrt hat mich den Polizeiberuf gekostet, weil ich noch in der Ausbildung war. Mein Hundertschaftsführer hatte richtig Angst, dass ich vor Gericht auspacken würde. Ich hatte ja nichts mehr zu verlieren. Ich bekam Anrufe. ,Machen Sie jetzt jetzt bitte keinen Ärger. Das ziehen wir durch wie beim ersten Mal. Sie sitzen genauso mit im Boot.' Man hat mir sogar Hoffnung gemacht, dass ich vielleicht doch bei der Polizei bleiben kann. Das war natürlich ein Irrtum.  
Ich war dreieinhalb Jahre Polizist. Danach habe ich mich beruflich umorientiert. Durch Erzählungen von Kollegen weiß ich, dass solche Geschichten öfter vorkommen. Ich will nicht sagen, dass das die Regel ist. Aber einige haben sich damit regelrecht gebrüstet.  
Das ist heute nicht anders. Ich habe noch Verbindung zur Polizei und höre, dass nach wie vor gemauschelt wird. Man kann im Einsatz immer so oder so entscheiden. Man braucht nur eine einfache Verkehrskontrolle anzugucken. Bürgern, die frech Paroli bieten oder politisch unliebsam sind, wischt man gern mal eins aus.  
Was ins Beuteschema passt, wird ausgenutzt. Ich war dabei, wie ein Obdachloser, der Kinder angebaggert hat, auf der Wache getreten worden ist. Immer in den Arsch. Selbst da hatte ich das Gefühl, dass hat er verdient. Wieso packt der Kinder an? Wir haben Obdachlose - Penner, wie wir sagten - mit dem Streifenwagen 30 Kilometer außerhalb der Stadt bei Wind und Wetter ausgesetzt.  
Warum ich das alles nach 25 Jahren offenbare? Ich bin selbst Opfer eines Lügenkomplotts geworden. Es ist eine extrem demütigende Erfahrung. Ich schäme mich, dass ich mich an so etwas beteiligt habe. Ist doch klar, wem der Richter glaubt, wenn Aussage gegen Aussage steht. Die Polizei hat die Macht.´ 
*Dieter Lehmann (Name geändert) ist 44 Jahre alt und selbstständig.“ 
 

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